Der Aufbau der Bibel


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Das AT führt zu Christus


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Das NT berichtet von Christus und seiner Kirche


"Die Heilige Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen."

Dieses Zitat wird vom heiligen Hieronymus überliefert und gilt mit Sicherheit für alle Zeiten. In ihr finden wir Gottes Wort im Menschenwort. Irrtümer indes verdunkeln den Glauben und führen den Menschen weg von der Erlösung, die Christus uns gewonnen hat.

 


Der Weg der Bibel ist durch drei Stationen markiert:


  1. Schöpfung mit Mensch als Höhepunkt und Ebenbild Gottes. Die Menschen verloren die Verbundenheit mit Gott, die uns Kraft und Leben bringt. Dies nennen wir "Erbsünde" oder "Ursünde".
     
  2. Gott bleibt den Menschen treu. Er schließt immer wieder einen Bund mit den Menschen, der im Sohne Gottes, Jesus Christus, seinem Opfer am Kreuz und der Auferstehung von den Toten, seinen Abschluss findet. In der Heiligen Messe, der Eucharistie, bleibt er und sein Opfer, das uns Leben spendet, gegenwärtig.
     
  3. Am Ende der Zeiten wird die Schöpfung in seinem Reich vollendet, wenn er "wiederkommt,
    zu richten die Lebenden und die Toten".

    


Die Konsequenz daraus:

Jeder Mensch ist aufgefordert am Reich Gottes teilhaben zu dürfen.

Dafür ist notwendig:

  • Der Glaube,
  • das Einhalten der Gebote,
  • die guten Werke,
  • die Verbundenheit mit Christus im Gebet und Sakramenten.

Wer bewusst sündigt oder wem Gott egal ist, riskiert das Ewige Leben zu verlieren.


Nun seien einige Irrtümer genannt, die in unserer Zeit sehr stark den Glauben bedrohen:


1. Die Berichte der Bibel über den Anfang (Erschaffung in sieben Tagen, Adam und Eva, Sündenfall) werden geleugnet oder als für unser Denken irrelevant abgetan.

Hierbei wird der klassische Fehler gemacht, die Erzählungen des AT geschichtlich oder naturwissenschaftlich misszuverstehen.

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2. Jesus sei nicht Gott, sondern ein besonders vorbildlicher Mensch, dessen Sache (Geist) nach seinem Scheitern am Kreuz weitergeht. Daher seien seine Wunder einschließlich der Auferstehung nachösterliche Erzählungen, die  zwar würdevoll aber geschichtlich irrelevant seien und eher ein antikes mystisches Weltbild bedienen. Die Kirche sei somit auch eine menschliche Einrichtung.

Dieser Irrtum ist beinahe ein Grunddogma heutiger vor allem deutscher Universitätstheologie. Übernatürliches wird von vornherein geleugnet. Hier werden die Gläubigen mit giftigen Früchten ernährt.

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3. Die Heilige Messe sei kein Opfer sondern eine Mahlfeier und ein Erinnerungsgeschehen, die Kommunion sei "heiliges Brot". Priester und Kirche seien dafür nicht notwendig.

Diese Auffassung wird vor allem von denen vertreten, die sich aus der sakramentalen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche verabschiedet haben.

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4. Wir kommen ohnehin alle in den Himmel.
Wiedergeburt wird auch für möglich gehalten.

Diese Haltung offenbart einen naiven Heilsoptimismus, der sich nach biblischem Zeugnis nicht begründen läßt.

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