Todesfall

(von Pfarrer Stephan Spiegel)

1. Sich zu Lebzeiten rechtzeitig Gedanken über die Verteilung des Nachlasses zu machen.
2. Wenn der Tod naht, sollte man sich ehrlich dieser Situation stellen.
3. Lassen Sie Ihren Sterbenden nicht allein!
4. Ist ein Angehöriger verstorben...
5. Die Zeit danach.

Dass der Tod uns alle trifft, leugnet niemand. Aber wir wollen nicht hinschauen, dass wir irgendwann mit dem Tod von Menschen konfrontiert sind, die wir lieben, oder unsere Angehörigen und Freunde irgendwann um uns selbst trauern werden. Selbst wenn sich der Tod abzeichnet, möchten wir es oft am liebsten ignorieren. Hier sollen solche Gedanken einmal angesprochen werden. Die Jünger Jesu waren durch unseren Herrn darauf vorbereitet, daß er in Jerusalem leiden werde und sterben muss. Aber als es dann soweit war, gerieten sie in Panik. Voll Trauer und Angst liefen sie davon und wußten nicht, wie sie sich verhalten sollten.

Ähnlich kann es uns im Angesicht des Todes gehen. Deswegen möchte ich an dieser Stelle einige Anregungen geben, wie wir uns auf eine solche Extremsituation vorbereiten oder mit ihr umgehen können.


1. Sich zu Lebzeiten rechtzeitig Gedanken über die Verteilung des Nachlasses zu machen.

Es passiert so häufig und ist doch die traurigste Sache der Welt. Nach einem Sterbefall geraten Familien in Streit um das Erbe. Anstatt gemeinsam die Trauer zu tragen, sich gegenseitig zu trösten und zu helfen, beginnt Familienkrieg.

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2. Wenn der Tod naht, sollte man sich ehrlich dieser Situation stellen.

Zu leugnen oder sich etwas vorzumachen, hat dann gar keinen Sinn mehr. Die verbleibende Zeit sollte man nutzen, um voneinander Abschied zu nehmen oder auch wieder Frieden zu schließen.

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3. Lassen Sie Ihren Sterbenden nicht allein!

Christus hat in seiner Todesstunde am Kreuz Trost durch die Anwesenheit seiner Mutter und des einzigen Apostels erfahren, der nicht weggelaufen ist, Johannes. Wenn die Todesstunde eines Angehörigen naht, bleiben Sie bei ihm.

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4. Ist ein Angehöriger verstorben...

Diese Situation ist oft eine Überforderung. Man ist wie gelähmt und weiß nicht, was man machen soll. Ratschläge sind hier schwierig, weil jeder individuell auf diesen Schreck oder Schock reagiert.

Aber bestimmte Dinge müssen einfach getan werden.

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5. Die Zeit danach

Nach der Beerdigung wird der Verlust einem oft erst richtig bewusst. Es beginnt die Zeit, in der die Trauer bewältigt und verarbeitet werden muss. Dies dauert lang und verläuft bei jedem irgendwie individuell verschieden.

Hüten Sie sich aber vor folgenden Fehlern:

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